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Unsere Geschichte beginnt nicht erst mit der Gründungsversammlung am 19.Juni 1996, sondern schon viele, viele Jahre vorher.


Seit Februar 1989 gibt ein gemeinsames Gremium der Wohlfahrtsverbände:

Den „Arbeitskreis Soziale Dienste Hochschwarzwald“ der sich aus Vertretern der Arbeiterwohlfahrt, des Caritas-Verband Hochschwarzwald, des Deutschen Roten Kreuzes, des Diakonischen Werks und der Lebenshilfe für Behinderte zusammen setzt. Die Mitglieder des AK SDH, waren von der Notwendigkeit überzeugt, dass es in Neustadt an einem  Angebot „von Senioren für Senioren“ welches älteren Menschen ermöglicht, die vielen lebenslang erprobten Fähigkeiten nicht mit dem Ende der Berufstätigkeit aufzugeben, fehlt. Die Umsetzung dieser Idee brachte einiges an Mühen mit sich.


Nach der Auswertung von 2 Besichtigungen von Senioreneinrichtungen im Jahre 1994, wurde dem Konzept der Begegnungsstätte in Weingarten, in Abänderung auf unsere Verhältnisse, der Vorrang gegeben.


Eine Veranstaltung im November 1995 im Neustädter Hof, bei dem interessierte Senioren eingeladen waren, zeigte große Resonanz. Hans Jäckl , der Leiter der Begegnungsstätte in Weingarten berichtete sehr anschaulich von der Arbeit im „Haus am Mühlbach“. Herr Jäckl nannte zwei Hürden, die es galt zu meistern:


1.  Senioren zu finden, die bei der Umsetzung mitmachen
2. die Akzeptanz der Besucher der Begegnungsstätte zu erhalten.

Bei Gesprächen in Kleingruppen wurde aus der Sicht der Senioren, die Schaffung einer Begegnungsstätte von vielen bejaht. Viele Anwesende waren damals bereit aktiv mitzuarbeiten. Es kam zur Gründung der „Planungsgruppe 95
mit 14 Personen. Die Planungsgruppe war eine Gruppe von Ehrenamtlichen, welche die nächsten Schritte gemeinsam mit dem Arbeitskreis Soziale Dienste Hochschwarzwald planten, vorbereiteten und durchführten. Es kam zur Bildung der verschiedenen Arbeitskreise.


1995 folgten Gespräche mit Bürgermeister Martin Lindler und dem Gemeinderat. Herr Lindler stand der Schaffung einer Begegnungsstätte aufgeschlossen gegenüber und  war bereit diese Idee zu unterstützen.


Noch im Dezember 95 führte eine 2. Besichtigungsfahrt alle Interessierten nach Weingarten, zum Besuch der Begegnungsstätte „Haus am Mühlbach“. Danach folgte die Besichtigung der angebotenen Räumlichkeiten des ehemaligen Gesundheitsamtes. Zur Unterzeichnung des Mietvertrages kam es aber nicht, da diese ein paar Tage vorher  abgesagt wurde. Zum Glück  wurden die  Räumlichkeiten in der Haupstr. 17 angeboten, sodass wir am 19.06.1996 die Begegnungsstätte eröffnen konnten.


Bei der Gründung der Begegnungsstätte 1996 war eine Vorgabe vonseiten der Stadt, dass sie die Probephase finanziell unterstützt, aber nach der Probephase ein Trägerverein gegründet wird. Auch weitere Zuschüsse machte die Stadt von der Gründung eines Fördervereins abhängig, um die finanzielle Basis zu sichern.


Die Gründung des „Träger- und Förderverein Seniorenbegegnungsstätte e.V. erfolgte am 13. Mai 1998.  33 Gründungsmitglieder traten dem Verein bei, heute hat der Verein 103 Mitglieder. (Stand Juli 2012).


Die Notwendigkeit einer Einrichtung, wie die SBS, wird von allen Parteien im Gemeinderat immer wieder betont, trotzdem musste, vor allem wegen der prekären Finanzlage der Stadt, immer wieder um den dringend benötigten Mietzuschuss gebangt werden. Diese Situation hat sich mit dem Umzug in das jetzige Domizil geändern. Eine neue Herausforderung ist jedoch die Tatsache, dass es sehr schwer ist, die jetzt 60 - 65 jährigen Rentner für ein ehrenamtliches Engagement, bzw. für einen Besuch der SBS zu gewinnen.